Mittwoch, 30. Mai 2018

Spanien, Frankreich, Italien

Mit Andys Gastfamilie in Mijas mit Blick auf Fuengirola
Die Sagrada Familia in Barcelona, an der immer noch gebaut wird
ohne Worte (in Toulouse)
Andy: "In Frankreich wird man überall im Straßenverkehr zum Saufen aufgefordert. Sowas Unverantwortliches!"
Wandern in Norditalien mit Fannys Tante und ihrem Partner
Blick auf die italienischen Alpen an der Grenze zu Frankreich
Wen wir so beim Wandern trafen...
Und nun ein paar Eindrücke aus Venedig:
Der große Kanal in Venedig
Blick auf eine weitere Insel Venedigs, vorne die bekannten Gondeln
Tankstelle für Boote


Hola, salut und ciao ihr Lieben,

hier sind wir wieder. In den letzten zwei Wochen waren wir in Spanien, Frankreich und Italien unterwegs. Als erstes ging es also nach Fuengirola in Südspanien zu Andys Gastfamilie. Die freuten sich sehr über den Besuch nach drei Jahren. Zuerst zeigte Andy Fanny die Stadt und Fanny musste dabei feststellen, dass sie halb in Finnland und sogar ein bisschen in Schweden war. Hier gibt es eine finnische und eine schwedische Schule und viele finnische Cafés etc. und skandinavische Läden.
Mit Andys Gastfamilie gingen wir ganz typisch spanisch Tapas essen und fuhren außerdem in ein Dorf (Mijas) in den Bergen, von wo aus man Fuengirola gut sehen kann. Andy genoss es, mal wieder mit den Kindern der Familie zu spielen und Fanny musste feststellen, dass das Mittagessen hier tw. erst um 16 Uhr und das Abendessen um 22 Uhr eingenommen wurde.
Nach diesem Besuch legten wir einen kleinen Fahrtenmarathon hin, um am Wochenende danach schon in Norditalien zu sein. Zuerst ging es mit der S-Bahn nach Malaga und von dort mit einer Mitfahrgelegenheit nach Valencia. Erste Feststellung: Die europäischen Autobahnen sind ja sooo schön entspannt im Vergleich zu den Straßen Zentralamerikas.
In Valencia übernachteten wir in einem Hostel direkt im Bahnhofsgebäude. Man konnte also draußen die Züge ankommen und abfahren sehen. Am nächsten Morgen ging es dann per Mitfahrgelegenheit nach Barcelona, wo wir etwa vier Stunden Aufenthalt hatten und uns in dieser Zeit v.a. die Sagrada Familia anguckten – die Kirche, an der seit über 100 Jahren gebaut wird. Anschließend ging es noch am selben Tag per weiterer Mitfahrgelegenheit nach Toulouse in Frankreich. Dort hatten wir am nächsten Tag bis abends Zeit und guckten uns die Stadt an und entspannten uns am Flussufer. Dann ging es per Nachtbus nach Marseille und von dort mit einem weiteren Flixbus über Nizza nach Turin. Fahrtzeit: etwa 14 Stunden.
In Turin besuchten wir Fannys Tante, die dort wohnt. Wir wurden mit gutem italienischen Essen (Pizza, Pasta, Eis etc) verwöhnt und gingen zusammen in den Bergen wandern, mit Blick auf die schneebedeckten Alpen. Außerdem wurde mal wieder Wäsche gewaschen und Fannys Tante schnitt unsere Haarspitzen – der Besuch beim Friseur ist also auch erledigt.
Nach diesem Wochenende ging es zu unserem letzten Stopp in Italien: Venedig. Wir übernachteten im Venediger Stadtteil, der nicht auf der bekannten Insel liegt und fuhren mit dem Zug auf die Insel. Der erste Eindruck war etwa wie erwartet: soooooooooooo touristisch. Vor dem Bahnhof und in einigen Hauptadern der Stadt muss man aufpassen, niemand anderem auf den Fuß zu treten. Stadtpläne gibt es nicht umsonst, sondern kosten 3€ pro Stück und die Frau am Schalter der öffentlichen Verkehrsmittel (Boote genannt Vaporetto) war unfreundlich. Dank Tipps von Fannys Tante und weil wir uns treiben ließen, sahen wir aber nicht nur die Hauptsehenswürdigkeiten, sondern kamen sogar in Parks und Straßen/Gassen, die wir im Vergleich fast für uns alleine hatten. Diese Stadt ist schon etwas besonderes: Es gibt Fußgängerstraßen und Wasserstraßen, statt Autos gibt es Boote, die Häuser haben statt Autoparkplätzen, Bootsparkplätze; die Polizei, der Notarzt und die öffentlichen Verkehrsmittel fahren auf dem Wasser und es gibt eine Tankstelle für Boote.

Nun sind wir in Ljubljana in Slowenien. Die Fahrt von Italien nach Slowenien war eine Zäsur: nun kommen wir nur noch in Länder, wo weder Fanny noch Andy die Muttersprache der Leute spricht. Bisher brauchten wir ja v.a. Spanisch und ein bisschen Englisch, aber selbst in Portugal, Italien und Frankreich konnte Fanny sich einigermaßen verständigen. Mal sehen, welche Länge Gespräche ab jetzt haben werden. ;-)

Bis bald, Grüße von
Andy und Fanny

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