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| Fahrradfahren rund um Ljubljana |
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| Ljubljana mit der Burg im Hintergrund |
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| abendliches Treiben am Fluss Ljubljanas |
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| Blick auf Ljubljanas Innenstadt |
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| Markthalle in Budapest |
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| Marktstand in der Markthalle |
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| Budapest liegt Andy zu Füßen |
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| vor dem Hamburger Hauptbahnhof mit Fannys Eltern |
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| Vegane Pierogi mit Salat in Warschau - mhmmm |
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| Warschaus Altstadt |
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| Der Kulturpalast Warschaus (erinnerte uns an Big Ben) |
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| Abendessen mit unserem Couchsurfer-Gastgeber Przemek in Warschau |
Zdravo, szìa, ahoj,
cześc und hallo ihr Lieben,
psssst, wir haben
einen kleinen Geheimtipp für euch: Ljubljana (ausgesprochen
Jubijana), von wo aus wir uns das letzte Mal meldeten, hat uns sehr
gefallen. Die Stadt wurde nicht umsonst zum Green Capital (Grüne
Hauptstadt) Europas gekürt. Ljubljana ist angenehm klein für eine
Hauptstadt, sehr grün, mit grünen Flussufern und vielen Parks, hat
eine verkehrsberuhigte Innenstadt und ist sehr fahrradfreundlich. Wir
fühlten uns gleich zu Hause, außer dass wir natürlich von der
Sprache nichts verstanden. Viele Leute konnten uns aber auf Englisch
weiterhelfen, ein paar Mal wurden wir sogar auf Deutsch angesprochen,
ob wir Hilfe bräuchten. Am ersten Tag erkundeten wir die Stadt und
genossen v.a. das viele Grün. Wir wohnten in einem Hostel auf dem
Campus der Universität. Am zweiten Tag liehen wir uns Fahrräder aus
und fuhren damit den 33 km langen Pot um die Stadt herum. Der Pot ist
ein Ring um die Stadt, wo zu Zeiten des zweiten Weltkrieges ein Zaun
um die Stadt gezogen war. Heute ist dieser „grüne Ring“ ein Fuß-
und Fahrradweg. Er führte uns durch Wohngebiete, vorbei an saftig
grünen Wiesen und üppigen privaten Gemüsegärten und durch einen
Wald, wo wir schieben mussten, denn es ging 400 m hoch. Es war
herrliches Wetter und wir genossen diesen Tag sehr.
Dann ging es weiter
nach Budapest. Die ersten zwei Nächte übernachteten wir in einem
sehr zentralen Hostel und anschließend noch eine Nacht bei einer
Couchsurferin. Am ersten Tag machte jede/r etwas Eigenes. Während
Andy u.a. ins Haus des Terrors ging, guckte sich Fanny
Sehenswürdigkeiten rund um die Donau an: eine große Markthalle, das
Parlament, die Margareteninsel, wo am Wochenende etliche Menschen
unterwegs waren, und den Burgpalast. Am nächsten Tag kraxelten wir
zusammen den Berg zur Zitadelle hoch und trafen uns anschließend mit
unserer Couchsurferin. Diese hat sehr oft Gäste, daher erwartete uns
hier ein Zimmer mit Beschriftungen und am Wohnungseingang ein Schild
„Please, take off your shoes!“. :)
Sie hatte eigentlich
gerade Gäste gehabt, aber wir wirkten auf unserem
Couchsurfing-Profil so sympathisch, dass sie uns auch aufnahm. Sie
zeigte uns den nahegelegenen Stadtpark und den Heldenplatz und
erzählte viel über die Geschichte und Politik Ungarns (auch Kritik
zur derzeitigen Regierung etc.).
Dann ging es weiter
nach Kosice in der Slowakei. Auf dem Weg erreichte uns leider die
Nachricht, dass bei einem Freund von Andy Krebs diagnostiziert wurde
und er in Hamburg im Krankenhaus liegt. Da es das letzte Mal sein
könnte, dass wir ihn sehen, stand für uns schnell fest, dass wir
ihn in Hamburg besuchen wollten. Zudem waren wir gerade so nah an
Deutschland, dass dies auch noch einigermaßen gut machbar war.
(Ursprünglich war nämlich nicht geplant, vor Ende der Reise nach
Deutschland zurückzukehren.) In Kosice schlenderten wir durch die
Stadt und planten außerdem den geänderten Reiseverlauf. Unser
Aufenthalt in der Slowakei war kurz. Interessant aber, was wir schon
auch über Polen gehört hatten, hier kann man Second-Hand-Kleidung
nach Gewicht kaufen. Es gibt also einen Kilopreis und nicht einen
Stückpreis.
Anschließend folgte
eine Fahrt im Minibus nach Krakau. Minibusse sind nicht unser Ding,
beschlossen wir. Trotz guter Straßen war es wackeliger als in großen
Bussen und in PKWs. Krakaus jüdisches Viertel Kazimierz und die
Altstadt gefielen uns sehr und auch am Fluss kann man herrlich
spazieren gehen. Nach einer Nacht ging es dann allerdings mit dem Bus
nach Hamburg. Dort besuchten wir Andys Freund an zwei
aufeinanderfolgenden Tagen im Krankenhaus und trafen uns am Samstag
auch noch mit Fannys Eltern, für die es ja keine weite Anreise von
Eckernförde war. Dann ging es mit einer Übernachtung in Berlin
zurück nach Polen. Mit den Zug fuhren wir nach Warschau, wo wir für
zwei Nächte bei einem Couchsurfer unterkamen. Couchsurfing ist
wirklich etwas Tolles. Man lernt Menschen kennen, die an diesem Ort
zu Hause sind und sieht auch, wie die Menschen wohnen. Man bekommt
Geschichten und Weltansichten zu hören, Kulinarisches zu probieren
und Tipps für die Erkundung der Stadt oder das tägliche Leben in
diesem Land.
Mal wieder kochten
wir für unseren Couchsurfer (das ist bisher immer unsere
Gegenleistung für die Aufnahme gewesen), saßen zusammen und redeten
viel. Tagsüber erkundeten wir ein bisschen die Stadt und probierten
die polnischen Pierogi.
Jetzt sind wir
gerade auf dem Weg nach Vilnius, der Hauptstadt Litauens. Danach geht
es weiter nach Lettland und dann nach Estland, wo wir ab nächster
Woche wieder für zwei Wochen bei einer Familie im Garten und
Haushalt arbeiten werden. Außerdem sind wir soeben eine Zeitzone
weitergehüpft, sodass es bei uns nun eine Stunde später als in
Deutschland ist.
Bis bald, macht‘s
gut
Fanny und Andy
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