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| Strand beim Tortuguero |
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| Gesichtet im Nationalpark Tortuguero |
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| Diesen Vogel sahen wir bei unserer Kayak-Tour im Tortuguero. Er kann tauchen und fängt sich somit Fische, muss danach aber etwa für 10 Minuten seine Flügel trocknen, in dieser Pose. |
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| Paddeln durch die Süßwasserflüsse des Tortuguero |
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| Findet ihr die beiden Tiere? (Durch Anklicken des Bildes könnt ihr es vergrößern.) |
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| Ein Faultier hat sich leicht verirrt. |
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| Gesichtet im Nationalpark Manuel Antonio |
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| Waschbären im selbigen NP |
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| Kapuzineraffe im NP |
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| An einem Fluss sahen wir über zehn Leguane, die von einer Frau Futter hingeworfen bekommen hatten. |
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| Andy probierte hier zum ersten Mal die Cashew-Frucht. |
Hallo ihr Lieben,
hier mal wieder ein Rauchzeichen von uns: Wir sind inzwischen in Panama. Aber erstmal noch zu Costa Rica:
Unsere nächste Station war der Nationalpark Tortuguero im Norden der Ostküste. Dies ist ein riesiger Nationalpark, der nur per Boot über durch den Park fließende Flüsse zu erreichen ist (oder per Flug). Das Dorf Tortuguero befindet sich zwischen diesen Flüssen und der Küste, ist also zu beiden Seiten von Wasser eingegrenzt. Dort gibt es zudem keine Autos, alles wird per Fahrrad oder zu Fuß gemacht, die Polizei nutzt allerdings ein motorbetriebenes Gefährt.
Wir hatten dort über airbnb eine kleine Hütte gebucht, die von einem langhaarigen, bärtigen Amerikaner, Bill, vermietet wurde, der schon seit über 26 Jahren in Costa Rica wohnt und ein sehr netter und gesprächiger Gastgeber war. Im Tortuguero ist es v.a. tagsüber sehr heiß, sodass wir mittags immer Siesta hielten. Da unsere Hütte keine 30 Meter vom Strand entfernt lag, sprangen wir oft in die wilden Wellen des Atlantiks um uns abzukühlen. Zudem gingen wir im nahegelegenen Nationalpark spazieren, besuchten ein Info-Zentrum zu den Schildkröten (nach denen der Park benannt ist, weil diese von Juni bis Oktober dort am Strand ihre Eier ablegen) und machten eine Kayak-Tour durch die Flussarme des Nationalparks, wo wir viele Tiere sehen konnten. Tagsüber kauften wir uns leckeres Obst im Dorf und abends saßen wir nach dem selbstgekochten Abendessen am Lagerfeuer, welches Bill jeden Abend machte.
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| Ein paar Spaghetti mit Tomatensoße gefällig? |
Von der Terrasse vor unserer Hütte konnten wir bunte Vögel beobachten, und auch ein Frosch kam mal zu Besuch, und auch bei Spaziergängen durchs Dorf oder am Strand konnte man Papageien und andere bunte Vögel in den Bäumen beobachten.
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| Unsere Hütte bei Bill. Hinter den vielen Pflanzen befindet sich die Terrasse. |
Weil am Karfreitag wohl kaum oder keine Busse fahren, machten wir uns am Gründonnerstag auf nach San José. Wir kamen in eine leergefegte Stadt (die Ticos, wie sich die Menschen in CR nennen, fahren über Ostern alle an die Strände) und genossen eine Großstadt voller Ruhe – kaum zu glauben, dass diese beiden Worte in einen Satz passen. Nach einer Nacht in einem Hostel, verbrachten wir eine weitere Nacht bei einem Couchsurfer. Manuel, halb Mexikaner, halb Tico, ließ uns bei sich zu Hause auf einer Luftmatratze übernachten. Wir kochten für ihn und bekamen dafür morgens ein leckeres mexikanischen Frühstück serviert. Wir erfuhren viel über ihn, sein Leben und seine beiden Nationalitäten. Eine sehr schöne Begegnung.
Danach fuhren wir am Samstag vor Ostern nach Quepos an der Pazifikküste. Unsere Unterkunft dort kannte keiner der Taxifahrer und da die angegebene Adresse „unbenannte Straße“ war, hatte ich sie erst gar nicht aufgeschrieben. Hmm, was jetzt? Nach langem Hin- und her fanden wir die Unterkunft über das Smartphone eines Taxifahrers und er fuhr los mit uns. Dann stellte sich heraus, dass wir einen kleinen Fluss mit einem Boot überqueren mussten und auf der anderen Seite ein weiteres Taxi nehmen mussten. Letztendlich fanden wir dorthin. Noch zu der Stadt Quepos gehörend war die andere Seite des Flusses sehr dörflich und es verirrten sich wohl außer zu unserer Unterkunft dort keine Touristen hin. Die Straße war nur ein Sandweg, aber man kannte unseren Gastgeber Miguel.
In Costa Rica werden Orte/Adressen übrigens oft folgendermaßen angegeben: Von der Bushaltestelle 200 m nach Osten. Straßennamen und Hausnummern? Ja, Straßennamen gibt es, aber Hausnummern sind uns keine untergekommen.
Die nächsten drei Nächte waren wir also bei Miguel und Familie untergebracht. Die Unterkunft ist noch jung und Miguel Surflehrer. So kam er auch zu unserer Begrüßung mit dem Surfbrett unterm Arm direkt aus dem Meer. Auch hier wohnten wir keine 30 Meter vom Strand entfernt, konnten diesen sogar von unserem „Zimmer“ (eher ein überdachter Balkon) sehen:
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Am Ostersonntag fuhren wir in den nahegelegenen Nationalpark Manuel Antonio, der wohl bekannteste, touristischste NP in CR. Obwohl es sehr touristisch war, hat es uns sehr gefallen. Es gab gleich mehrere Strände, an denen wir uns zwischendurch im kühlen Nass erfrischen konnten – ein bisschen zumindest, der Pazifik hatte auch fast Badewannenwassertemperatur. Außerdem gab es wunderschöne Aussichten und viele Tiere, die Menschen gewöhnt sind und sehr nah herankommen. Wir hatten sogar gelesen, dass Affen und Waschbären hier den Touristen versuchen, etwas zu essen zu klauen. Und was passierte (uns nicht, wir waren ja vorbereitet)? Wir sahen eine Gruppe Waschbären am Strand entlanglaufen und plötzlich hatten sie eine Tüte mit einem Sandwich geschnappt und waren blitzschnell im Wald verschwunden. Ein Ranger versuchte noch, sie aufzuhalten, aber es war vergebens.
Am Ostersonntag war in Costa Rica zudem Präsidentschaftsstichwahl und wir bekamen mit, wie die Anhänger der beiden gegeneinander antretenden Kandidaten überall ordentlich Werbung machten: aufgebaute Stände, an Besen gebundene Fahnen am Motorrad, Fahnen am Auto, T-Shirts etc.
Nach einem weiteren Tag, an dem wir nur entspannten, Wäsche wuschen, badeten etc, fuhren wir dann am Dienstag nach David in Panama. Pa-na-ma (wenn ihr Janosch kennt, versteht ihr mich ;) ).
Jetzt haben wir nur noch sechs Tage in Panama, danach drei in der Dominikanischen Republik und danach geht es dann auf das Schiff zurück nach Europa.
Bis bald und viele Grüße
Andy und Fanny
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