| Eingang in den Canyon el Sumidero |
| Über die hohen Felswände konnten wir nur staunen. |
| Findet den Affen! |
| Die Kathedrale von San Cristobal de las Casas |
| Eine Fußgängerstraße von San Cris. |
| Kunsthandwerk über Kunsthandwerk wird hier verkauft. |
am Montag ging es also mit dem Nachtbus nach Chiapas, dem südlichsten Bundesstaat Mexikos. In Tuxtla Gutierrez kamen wir morgens um kurz vor 9 Uhr an und fuhren mit einem Taxi in die nahegelegene Kleinstadt Chiapa de Corzo, wo wir eine Nacht blieben. Von dort kann man sich prima den Canyon el Sumidero angucken. Mit einem Boot fuhren wir zwischen den bis zu 1000 Meter hohen Felswänden entlang und staunten, dass sie immer höher wurden, je weiter wir hineinfuhren. Während der zweistündigen Tour bekamen wir außerdem ein paar Affen und ein Krokodil zu sehen. Andy dachte erst, das sei vielleicht eine Attrappe, aber kurz darauf klappte das Maul mit den vielen Zähnen zu und das Tier entfloh uns Paparazzis.
Am nächsten Tag machten wir uns mit zwei verschiedenen Sammeltaxis auf in die etwa eine Stunde entfernte Stadt San Cristobal de las Casas, wo wir uns auch gerade noch befinden. Hier gibt es eine hübsche Innenstadt mit Fußgängerstraßen und einen riesigen Markt mit Kunsthandwerk aus der Region. Auf dem Lebenmittelmarkt kauften wir saftige Mangos, Bananen, Äpfel und Gemüse ein und versorgten uns somit selbst in der Hostelküche.
Außerdem entschieden wir uns gegen unseren eigentlichen Plan, die Strecke von Mexiko bis nach Panama komplett auf dem Landweg zurückzulegen. Nachdem wir viel über Schikane, Überfälle und Abzocke an den Grenzen zu El Salvador und Honduras gehört hatten und das Internet/andere Reisebloggs dies (zum Teil) bestätigten, entschieden wir uns für einen Flug von Guatemala-City nach San José in Costa Rica.
Nun ist es aber so, dass uns das Klima und die Menschen, die unter dem Klimawandel leiden, lieb sind und wir es mit unserer Reise ziemlich belasten. Nicht nur die Flüge, sondern auch das Schiff, welches uns über den Atlantik zurück nach Europa bringen wird, stoßen sehr viel CO2 aus. Daher haben wir nun angefangen und werden es nach und nach weiterführen, unsere Flüge und die Schiffsfahrt durch Spenden an Klimaschutzprojekte von atmosfair (www.atmosfair.de) zu "kompensieren". Man kann dies auch als "das Gewissen beruhigen" betiteln, jedenfalls macht es die Reise nicht ganz so klimaschädlich, wie sie sonst wäre. Zu Hause in Deutschland wird dann wieder auf's Fahrrad umgesattelt. ;)
Wenn ihr den Blog auf einem PC aufruft (nicht über's Smartphone), könnt ihr rechter Hand nun ein paar Präzisionen zur Reiseroute sehen.
Morgen geht es sehr früh auf dem Weg nach Palenque: Unterwegs halten wir an den Wasserfällen Agua Azul (wo wir hoffentlich baden können) und Misol-Ha und gucken uns anschließend die Maya-Pyramiden von Palenque an. Im Örtchen Palenque übernachten wir dann und am Montag geht es nach Flores in Guatemala.
Bis bald, es grüßen euch
Fanny und Andy
Alles Gute liebe Fanny! Drücken dich gaaanz fest! D.A.V.O.T.
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